T I L M A N N . K R U M R E Y . M O N O M Y T H

O ffers

Silberbarren Seitenansicht - Hera by Tilmann Krumrey“HERA”

Silbervollguss (999)
2009
Höhe, Breite, Tiefe (in Millimeter) ca.  202 x 89 x 35
Gewicht ca. 5 kg
250 Expl. | 2009, nummeriert, gestempelt und signiert.

Preis: 4.950 Euro pro Stück

(Zum Vergleich: 5 kg Anlegerbarren heute 2.441 Euro)

Inklusive 7% gesetzlicher Mehrwertsteuer und versichertem Versand.

Preise freibleibend. Erläuterungen des Künstlers finden Sie untenstehend.

Wichtiger Hinweis: Ab sofort ist die gesamte Serie aller fünf Göttinnen erhältlich. Die beiden ersten, HERA (s.o.) und APHRODITE (o.Abb.) sind ab sofort, d.h. mit Zahlungseingang binnen 6 Wochen lieferbar.

HEKATE/TYCHE (o.Abb.) ist bis Weihnachten lieferbar. ATHENA (o.Abb.) und ARTEMIS (o.Abb.) erscheinen im März und im Mai 2010.

Wenn Sie heute die gesamte Serie bestellen, sichern Sie sich mit der Bestellung bereits den heutigen Silberpreis über 25 kg Feinsilber!

Wenn Sie jetzt begeistert sind und eine Plastik bestellen wollen bzw. den verbindlichen Preis erfahren möchten, schicken Sie uns:

1) Ihre Anfrage/Bestellung oder rufen Sie uns an: +49 178 196 33 24

2) Sie erhalten von uns eine verbindliche Preisauskunft, die für 48 Stunden Gültigkeit hat.

3) Wenn Sie damit einverstanden sind, bekommen Sie von uns eine Ankaufsbestätigung/ Rechnung.

4) Sie überweisen uns den Rechnungsbetrag.

5) Wir melden Ihnen den Zahlungseingang auf unserem Konto und senden Ihnen die Plastik als versichertes Wertpaket zu.

Bitte beachten Sie auch folgende allgemeinen Geschäftsbedingungen:

Verträge kommen erst durch Ihre Bestellung und unsere schriftliche Auftragsbestätigung / Rechnung zustande. Sämtliche Verkäufe und Lieferungen führen wir ausschließlich auf der Grundlage der nachstehenden Verkauf-, Lieferungs- und Zahlungsbedingungen aus. Abweichende Bedingungen werden von uns nicht anerkannt. Wir können von Verträgen zurücktreten, falls anzunehmen ist, dass die Lieferung an den Auftraggeber ein finanzielles Risiko darstellt.

Zahlungsart / Bestellbedingungen: Vorkasse

Preise: Sämtliche Angebote sind freibleibend. Sollte ein bestimmter Artikel nicht mehr lieferbar sein, werden Sie unverzüglich informiert. Die Preise beinhalten die momentan gültige Mehrwertsteuer. Die vereinbarten Preise sind mit unserer Bestätigung für 48 Stunden verbindlich.

Rückgaberecht: Sie können ohne Angabe von Gründen die Ware innerhalb 14 Tage zurücksenden. Das Risiko für den Rücktransport trägt der Versender, soweit keine Abholung durch ein von uns beauftragtes Unternehmen vereinbart wurde.

Echtheitsgarantie: Wir garantieren bei jeder Lieferung für Qualität und Echtheit mit unserem Namen.

Versandart: Wir versenden per DHL oder UPS und versichern die Pakte gemäß dem Warenwert.

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollte eine dieser Bestimmungen unwirksam sein, so wird hiervon die Gültigkeit der anderen Bestimmungen nicht berührt.

Die Göttinnen – Tilmann Krumrey

Download Vortrag 101009 Künstlerhaus: Geld und Göttinnen oder Geld, Sex und Tod

HERA, Aphrodite, Hekate/Tyche, Athena, Artemis

HERA wurde von ihrer Mutter Gaia (der Erde) vor deren Gatten Kronos im wunderbaren Land der Hesperiden (im Westen, jenseits von Gibraltar) verborgen. Die Hesperiden waren HERAs Tanten und sind auch bekannt als die „Afrikanischen Schwestern“.

HERA ist die einzige Göttin, die wie Zeus über die Naturgewalten Wetter, Regen und Sturm gebietet. HERA ist die griechische Variante der ägyptischen Göttin Isis. Das erste Heiligtum der Fruchtbarkeitsgöttin Isis war im Nildelta, dessen alljährliche Überschwemmungen Fruchtbarkeit, Wasser und Dünger brachten.

Auch die germanische Gottheit Frigga entspricht in vielem der griechischen HERA, ablesbar an ihren Attributen: Herrin über Wetter, Regen, Sturm, Apfelbaum im Garten, Heiligtum im Delta einer Flussmündung, ein Palast im Sumpfgebiet. In manchem ist sie auch der jüdischen Eva oder der babylonischen Ischtar gleich. Kurz: der Archetyp, die Energie ist dieselbe, der Name variiert, je nach Kultur.

Diese weibliche Gottheit ist jedenfalls ein individualisierter Aspekt (Anteil) der großen Mutter, denn HERA ist die Tochter der Gaia. Die große Mutter ist der in den patriarchalen Kulturen seit mindestens 3600 Jahren unterdrückte weibliche Aspekt des monotheistischen Gottes.

Die Göttin HERA ist hier in Ihrer jugendlichen und fruchtbaren Schönheit dargestellt. Mit der rechten Hand schützt sie das noch ungeborene Leben in Ihrem Bauch. Ihre kreative Kraft als Schöpfergottheit fließt – symbolisiert durch das flatternde Gewand zur Erde über die sie schreitet. Zu Ihren Füßen ist der Horizont angedeutet und Wolken und Himmel, zum Zeichen ihrer irdischen Macht. Die kreisrunden Strahlen um ihre Füße symbolisieren die irdische Sonne, die sich praktisch hinter ihr befindet. Ihr strahlendes Haupt mit den wallenden Haaren symbolisiert die himmlische Sonne oder die himmlische Quelle allen Lichts.

Im Christentum wird von der Trinität Vater, Sohn und heiliger Geist gesprochen. Der “heilige Geist” ist dabei “Neutrum”. Richtiger müsste es heißen: Vater, Sohn (oder Tochter) und heilige Mutter. Abstrakt philosophisch entsprechen die beiden Aspekte Vater und Mutter der Form (“Idee” = “Vater”) und der Energie (oder “Materie”, wie das Wort “Mater”=Mutter, schon andeutet)

Trotzdem steht der Name HERA, wie auch die Namen der anderen Göttinnen für ein Individuum. Das heißt, er steht für eine individuelle und auch als Individuum erfahrbare Göttin, für einen weiblichen Archetyp. Jede Göttin ist unverwechselbar. So steht HERA für den Aspekt der Mutterliebe. Aphrodite für die sinnliche Liebe (Eros). Artemis für die jungfräuliche Liebe (Agape), Athena für die liebende Weisheit und die Göttin Tyche (daraus leitet sich das deutsche Wort „tüchtig“ ab), für die Liebe zum Tun und die daraus fließenden Belohnungen.

Alle diese Aspekte, Göttinnen, Archetypen entspringen aus der einen Großen Mutter, dem weiblichen Teil des monotheistischen Gottes. Dieser wird oft auch mit Gaia gleichgesetzt, was aber nur teilweise richtig ist, da die Große Mutter wirklich allumfassend (universal) ist und Gaia Ihre Funktion hier auf der Erde übernommen hat.

Auch die frühen jüdischen Christen sahen den Heiligen Geist als Mutter personifiziert und beteten zu ihr, denn sie war gleichermaßen Gott.